SEOmoz Searchengine Ranking Factors: Ranking-Faktoren nach Ansicht vieler prominenter Optimierer

September 2nd, 2009 § 0

Wenn man hundert Suchmaschinenoptimierer danach fragt, welches die zehn wichtigsten Faktoren sind, wegen derer es eine Website nach ganz vorn in die Ergebnislisten der Suchmaschienen schafft, bekommt man ebenso viele Antworten.

Manche Optimierer sind darum dazu übergegangen als Garant für eine gute Position zu benennen. Und obwohl Suchmaschinenoptimierung keine exakte Wissenschaft ist, und Links, mehr Links und noch viel mehr qualitative, themenrelevante Links unbestritten und auf lange Sicht der entscheidende Faktor für ein gutes Ranking ist: Dorthin führen wie nach Rom viele Wege, die im Grunde alle richtig sind und in Kombination dazu führen, das sich nicht nur die Suchmaschine, sondern eben auch der Benutzer zurecht findet, bleibt und auch mal von allein wiederkehrt.

Mit all den Faktoren, viele darunter auch Mythen und Legenden, konfrontiert SEOmoz, ein von ihrer Community mitgestaltetes englischsprachiges Magazin und veröffentlicht im Anschluss eine nach Wichtigkeit und übereinstimmendem Dafürhalten gestaltete Aufstellung, aufgeteilt in On-/Offsite-Maßnahmen, nach solchen mit positiven aber auch denen mit negativen Auswirkungen.

Man erfährt beispielsweise, das zwei von drei Optimierern darin übereinstimmen die Verwendung des Suchwortes im Titel, dessen führende Platzierung darin und im Domainnamen von hoher Wichtigkeit ist, um zu einem Suchbegriff berücksichtigt zu werden, ebenso besteht darin Übereinstimmung das die “Keywords” im Meta-Tag keywords zu platzieren keine Auswirkung hat.

Doch schon im zweiten Abschnitt wird klargestellt, das allein die Fixierung auf die Verwendung der Suchbegriffe ohne sie behandelnde Inhalte nicht ausreicht. Was als “substanzielle” Inhalte gilt, aber “unique”, also einzigartig, wird als Stichwort aufgegriffen. Mehrwert, einzigartigen Mehrwert anzubieten, mit dem der Besucher befriedigt wird, klingt zwar verdächtig nach dem im gestrigen Beitrag erwähnten Grundlagenseminar von Matt Cutts, doch liegen damit sowohl die Suchmaschinenoptimierer als auch die Softwareentwickler von Google und Microsoft richtig: Allein der Ausblick auf das hochintegrierte Web 2.0 und seinem semantischen Anspruch machen es Optimierern zukünftig schwerer allein mit Hilfe zusammengewürgten Mülls auf den vorderen Seiten zu erscheinen, und wenn dann höchstens für den Bruchteil der Stunden, Tage und Monate, bis die neuen Methoden erkannt und der Algorithmus der Suchmaschinen angepasst wurde.

Widmet man sich nur den Faktoren, die bei den Befragten eine hohe Übereinstimmung hervor riefen, ist man ohnehin bald wieder bei den zu Anfang erwähnten Links und deren Gestaltung. Beispielsweise dem Suchwort in verweisenden Seiten und natürlich den Links, die Verteilung eingehender Links auf möglichst viele unterschiedliche Domains Hosts Netzblöcke.

Jedem, der sich auch nur um ein moderates Ranking seiner Website zu bestimmten Suchbegriffen bemühen möchte, seien die halbwegs regelmäßige veröffentlichten SEOmoz Searchengine Ranking Factors ans Herz gelegt, denn die Zeit der Glückstreffer ist vorbei, seit sich auch seriöse Unternehmen der Optimierung ihrer Präsenzen zu einschlägigen Suchbegriffen, ja sogar Gattungsbegriffen angenommen haben, ja sogar zunehmend Inhouse-Optimierer sich um die Pflege glänzender Kontakte zu den Suchmaschinen bemühen.

Danke an Blogs optimieren für die Erinnerung an dies Referenzwerk!

SEO-Grundlagen der Gegenwart von und mit Matt Cutts Google

September 1st, 2009 § 0

Matt Cutts ist bei Google beschäftigt, und dort vor allem mit der Spam-Bekämpfung betraut. In seinem vielbeachteten Blog gibt er immer wieder Einblicke in die Funktionsweise des “global player”, und deshalb verwende ich auch seinen Beitrag zur Suchmaschinenoptimierung für Blogger als Auftakt für mein neues Blog »in dubio pro seo« – frei übersetzt im Zweifel lieber Suchmaschinenoptimierung.

Die Präsentation liegt in zweierlei Format vor, als Video

und als Präsentation

Fazit der unterhaltsamen Darbietung, also dessen was Google sich in die Karten zu schauen bereit ist:

  • Blog für Dich, nicht für Google. Woran hängt Dein Herz, worin bist Du richtig gut, worüber hast Du was zu sagen? Beantwortest Du die Frage, ohne das die Themen Deines Blogs erwähnst, machst Du etwas falsch, und arbeitest eben nicht für Dich, sondern – und darin stimmt die Kritik vieler professioneller Suchmaschinenoptimierer inhaltlich überein – für Google.
  • Trotzdem kannst und solltest Du natürlich zielorientert vorgehen. Denk beim Verfassen Deiner Artikel gleich daran, welche Suchbegriffe Suchmaschinennutzer eingegeben könnten, wenn sie ihn finden sollen. Synonyme und alternative Suchen, wie beispielsweise nach Images und Video solltest Du nicht vernachlässigen. Anders ausgedrückt: Wenn themenrelevante Bilder im Artikel auftauchen, schadet es nicht.
  • Zur Themenfindung benutze sog. “keyword tools”, eine entsprechende Suche bei Google hilft schon weiter, das Google AdWords Keyword Tool sei hierbei explizit erwähnt, da es auf von Google erfassten Daten aus dem Wirkbetrieb stammt.
  • Vergiss nicht die – standardmäßig bescheidene – Einstellung zu Permalinks, unter dem Namen unter Einstellungen zu finden, so umzustellen, das die von WordPress erzeugten Pfade, auch die Klickpfade, folglich die Kategorie, mit dem Inhalt der Dokumente korrespondieren. Das hatte ich ja noch garnicht erwähnt: WordPress wird als Lösung gepriesen, die bis zu 90 Prozent Suchmaschinen-relevanter Vorkehrungen schon unterstützt.
  • Schreib regelmäßig.
  • Liefer Mehrwert, beispielsweise Tipps, Leitfäden.
  • Nutze Listen, sie sind lesbarer als Textwüsten und bieten einen weiteren Vorteil: Durch die schiere Zahl (bspw. “15 Tipps zum perfekten Portrait”) in der Überschrift wirken sie auf magische Weise anziehender.
  • Das Stichwort Überschriften ist ein Gutes: Schreib Sie magnetisch, gib Dir richtig Mühe. Vermutlich wird sich neben den zentralen Thesen in den Redaktionen der Republik am meisten Gedanken über die Überschrift gemacht. Dem solltest Du nicht nachstehen.
  • Matt Cutts empfiehlt eigene Services, wie die Webmaster Console zum Debugging, Analytics und FeedBurner für die Statistik, den Website Optimizer zur Optimierung der Seitengestaltung, Custom Search Engine als Onsite-Suchmaschine und AdSense für die Vermarktung. Sofern man noch keine Alternative kennt, hat oder wenn man zum ersten Mal ein Blog oder eine Website aufzieht, sicherlich ein guter Einstieg.
  • Google besucht Deine Website häufiger, je höher der PageRank liegt.
  • PageRank setzt sich aus eingehenden Links zusammen.
  • Vermeide Spam, und sichere die Administration Deiner Blog-Software auch HTTP-basiert.
  • Relevanz und Reputation verlinkender Webseiten sind wichtiger als deren schiere Masse.

Tja, das sind sie wirklich, die Basics. Zugegeben, einige Punkte wurden nicht im Vortrag erwähnt, sonder kurzerhand von mir ergänzt, sie sind aber unschädlich.

Du schmökerst in der Kategorie Artikel auf in dubio pro seo.