SEO-Grundlagen der Gegenwart von und mit Matt Cutts Google

September 1st, 2009 § 0

Matt Cutts ist bei Google beschäftigt, und dort vor allem mit der Spam-Bekämpfung betraut. In seinem vielbeachteten Blog gibt er immer wieder Einblicke in die Funktionsweise des “global player”, und deshalb verwende ich auch seinen Beitrag zur Suchmaschinenoptimierung für Blogger als Auftakt für mein neues Blog »in dubio pro seo« – frei übersetzt im Zweifel lieber Suchmaschinenoptimierung.

Die Präsentation liegt in zweierlei Format vor, als Video

und als Präsentation

Fazit der unterhaltsamen Darbietung, also dessen was Google sich in die Karten zu schauen bereit ist:

  • Blog für Dich, nicht für Google. Woran hängt Dein Herz, worin bist Du richtig gut, worüber hast Du was zu sagen? Beantwortest Du die Frage, ohne das die Themen Deines Blogs erwähnst, machst Du etwas falsch, und arbeitest eben nicht für Dich, sondern – und darin stimmt die Kritik vieler professioneller Suchmaschinenoptimierer inhaltlich überein – für Google.
  • Trotzdem kannst und solltest Du natürlich zielorientert vorgehen. Denk beim Verfassen Deiner Artikel gleich daran, welche Suchbegriffe Suchmaschinennutzer eingegeben könnten, wenn sie ihn finden sollen. Synonyme und alternative Suchen, wie beispielsweise nach Images und Video solltest Du nicht vernachlässigen. Anders ausgedrückt: Wenn themenrelevante Bilder im Artikel auftauchen, schadet es nicht.
  • Zur Themenfindung benutze sog. “keyword tools”, eine entsprechende Suche bei Google hilft schon weiter, das Google AdWords Keyword Tool sei hierbei explizit erwähnt, da es auf von Google erfassten Daten aus dem Wirkbetrieb stammt.
  • Vergiss nicht die – standardmäßig bescheidene – Einstellung zu Permalinks, unter dem Namen unter Einstellungen zu finden, so umzustellen, das die von WordPress erzeugten Pfade, auch die Klickpfade, folglich die Kategorie, mit dem Inhalt der Dokumente korrespondieren. Das hatte ich ja noch garnicht erwähnt: WordPress wird als Lösung gepriesen, die bis zu 90 Prozent Suchmaschinen-relevanter Vorkehrungen schon unterstützt.
  • Schreib regelmäßig.
  • Liefer Mehrwert, beispielsweise Tipps, Leitfäden.
  • Nutze Listen, sie sind lesbarer als Textwüsten und bieten einen weiteren Vorteil: Durch die schiere Zahl (bspw. “15 Tipps zum perfekten Portrait”) in der Überschrift wirken sie auf magische Weise anziehender.
  • Das Stichwort Überschriften ist ein Gutes: Schreib Sie magnetisch, gib Dir richtig Mühe. Vermutlich wird sich neben den zentralen Thesen in den Redaktionen der Republik am meisten Gedanken über die Überschrift gemacht. Dem solltest Du nicht nachstehen.
  • Matt Cutts empfiehlt eigene Services, wie die Webmaster Console zum Debugging, Analytics und FeedBurner für die Statistik, den Website Optimizer zur Optimierung der Seitengestaltung, Custom Search Engine als Onsite-Suchmaschine und AdSense für die Vermarktung. Sofern man noch keine Alternative kennt, hat oder wenn man zum ersten Mal ein Blog oder eine Website aufzieht, sicherlich ein guter Einstieg.
  • Google besucht Deine Website häufiger, je höher der PageRank liegt.
  • PageRank setzt sich aus eingehenden Links zusammen.
  • Vermeide Spam, und sichere die Administration Deiner Blog-Software auch HTTP-basiert.
  • Relevanz und Reputation verlinkender Webseiten sind wichtiger als deren schiere Masse.

Tja, das sind sie wirklich, die Basics. Zugegeben, einige Punkte wurden nicht im Vortrag erwähnt, sonder kurzerhand von mir ergänzt, sie sind aber unschädlich.

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